Diese Webseite verwendet Cookies
Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anzubieten und die Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren. Zusätzlich setzen wir Tracking-Tools wie Matomo und/oder Google Analytics ein, um anonyme Nutzungsdaten zu erfassen. Über unsere Datenschutz-Seite können Sie das Tracking blockieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen möglicherweise mit weiteren Daten zusammen, die Sie bereitgestellt haben oder die im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt wurden. Weitere Informationen dazu, wie Google personenbezogene Daten verwendet, finden Sie auf der Google‑Website „Verantwortungsvoller Umgang mit Geschäftsdaten“.
Einen inspirierenden Kinoabend erlebten rund 60 Besucher*innen am vergangenen Wochenende bei der Veranstaltung „Kino zum Weltfrauentag“, zu der das Lungauer Frauennetzwerk gemeinsam mit der Lungauer Kulturvereinigung eingeladen hatte. Gezeigt wurde der Dokumentarfilm „Ein Tag ohne Frauen“, der sich mit dem historischen Frauenstreik in Island im Jahr 1975 beschäftigt.
Die Veranstaltung fand in den Räumlichkeiten der Lungauer Kulturvereinigung statt und wurde auch heuer wieder sehr gut angenommen. So konnte das Lungauer Frauennetzwerk erneut mehr Besucher*innen begrüßen als im Vorjahr. Viele Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich gemeinsam einen Film anzusehen, der ein wichtiges Kapitel der Gleichstellungsgeschichte beleuchtet und zugleich zum Nachdenken über aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen anregt.
Der Film „Ein Tag ohne Frauen“ erzählt von einem außergewöhnlichen Moment in der Geschichte Islands. Im Jahr 1975 legten rund 90 Prozent der Frauen* im Land ihre Arbeit nieder. Sie gingen nicht zur Arbeit, übernahmen keine Hausarbeit und kümmerten sich nicht um Kinder oder Angehörige. Für einen Tag wurde sichtbar, wie unverzichtbar die Arbeit von Frauen* für das Funktionieren der gesamten Gesellschaft ist. Der Film verbindet persönliche Erinnerungen von Zeitzeug*innen mit historischem Archivmaterial und zeigt eindrucksvoll, welche Kraft in gemeinschaftlichem Handeln liegen kann.
Auch für das Lungauer Frauennetzwerk ist der Internationale Frauentag ein wichtiger Anlass, um zusammenzukommen und miteinander ins Gespräch zu kommen. In ihrer Begrüßung betonte die Obfrau des Netzwerks, Silvia Gautsch, die Bedeutung dieses Tages:
„Der Internationale Frauentag ist immer wieder ein wichtiger Anlass, zusammenzukommen, nachzudenken und miteinander ins Gespräch zu kommen. Als Obfrau des Lungauer Frauennetzwerks stelle ich mir oft vor, wie unsere Gesellschaft wohl aussehen würde, wenn Frauen* wirklich einmal einen Tag lang alles stehen und liegen lassen würden – im Beruf, zu Hause, in der Organisation, in der Familie. Ich glaube, es würde ziemlich schnell auffallen.“
Der Film greife genau diese Idee auf, so Silvia Gautsch weiter. Er erzähle von einem außergewöhnlichen Moment in der Geschichte, in dem Frauen* gemeinsam gezeigt hätten, wie unverzichtbar ihre Arbeit für die Gesellschaft ist. „Der Film soll uns daran erinnern, wie viel Kraft in Solidarität und Zusammenhalt liegen kann und dass Veränderungen oft dort beginnen, wo Menschen gemeinsam ihre Stimme erheben.“
Während der Filmvorführung sowie im Anschluss nutzten viele Besucher*innen die Gelegenheit, bei Snacks und Getränken miteinander ins Gespräch zu kommen. In entspannter Atmosphäre entstanden angeregte Diskussionen über Gleichstellung, gesellschaftliche Entwicklungen und persönliche Erfahrungen.
Das Lungauer Frauennetzwerk und die Lungauer Kulturvereinigung organisieren die Veranstaltung „Kino zum Weltfrauentag“ bereits seit mehreren Jahren und möchte damit einen Raum für Information, Austausch und Begegnung schaffen. Auch heuer zeigte sich wieder, dass Veranstaltungen wie diese im Lungau auf großes Interesse stoßen und Menschen zusammenbringen.












